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Sinnkrisen & Verzweiflung
Wenn alles fraglich wird und kein Weg mehr sichtbar ist. Sinnkrisen und Verzweiflung sind nicht Schwäche – sie sind der Punkt, an dem Altes nicht mehr trägt.

Wenn alles fraglich wird
Sinnkrisen kommen nicht mit einem klaren Ereignis. Sie kommen leise. Du wachst auf und fragst: Wofür das alles? Was hat das zu bedeuten? Diese Fragen sind nicht schwach – sie sind der Anfang einer tieferen Wahrheit. Wer sie aushält, findet etwas. Wer sie wegdrückt, verliert sich.
Die Verzweiflung aushalten
Verzweiflung ist nicht das Ende. Sie ist der Punkt, an dem du nicht mehr weiterweißt – und genau hier kann etwas Neues entstehen. Aber du musst sie aushalten, nicht wegdrücken. Und du musst sie nicht allein aushalten. Ich sitze mit dir in der Dunkelheit, bis sich etwas zeigt.
Durch die Dunkelheit
Ich gehe mit dir in die Dunkelheit – ohne schnelle Antworten, ohne tröstende Floskeln. Nur: da sein. Und schauen, was ist. Bis sich der Nebel lichtet und der nächste Schritt sichtbar wird. Nicht der ganze Weg – nur der nächste Schritt. Und das ist genug.